06.03.09 - Szenenwechsel
Die Arbeit mit den Kids ist vorerst beendet. Jetzt geht es daran, all die Geschichten und die Fotos zu verarbeiten. Dazu habe ich kurzfristig beschlossen, aus Granada zu flüchten. Es ist mir einfach zu laut und zu anstrengend in der Stadt. Und nicht weit von hier kenne ich einen Ort, an dem ich mich immer wohl gefühlt habe. Den Lago Atitlan in Guatemala.
Am 3. März bin ich nach Guatemala City geflogen und am darauf folgenden Tag über Antigua und Panachajel nach San Marcos gekommen.

Es war ein anstrengender -, aber alles in allem auch ein guter Tag. Der Shuttle-Bus ist von Antigua eine dreiviertel Stunde verspätet losgefahren und obwohl am Weg eine Bremse gebrochen ist (die der Fahrer gleich auf der Landstrasse repariert hat) bin ich heil in Panajachel angekommen. 
Ehrlich gesagt habe ich mir auf Grund des Fahrzeugzustands zwischendurch ernsthafte Sorgen gemacht.
In San Marcos angekommen habe ich die erste Nacht in einem Hotel verbracht und mich nach einer Bleibe umgesehen. Und promt ein passendes Appartement gefunden, das Internet Zugang hat.
www.pasajcap.com
Hier werde ich die nächsten Tage damit verbringen alle Blog Einträge und Reportagen nachzuschreiben und zu verarbeiten.

Sonnenaufgang 6 Uhr Früh - Die Kulisse vor meinem Fenster

Der Ausblick von meinem Zimmer ist unbezahlbar. Und es ist herrlich ruhig.

Die Internetvebindung ist sehr langsam, weil sie über Satelit geht. Wann immer ich auf ein Up- oder Down-load warte genieße ich den Ausblick und freu mich :-) So lässt es sich besser arbeiten, als in der lauten Stadt.


Die Aussicht bei Vollmond ist auch nicht zu verachten.

Das ist einer der drei Hauswachhunde. Ich nenne ihn Struppi, weil er ein sehr unattraktives struppiges Fell hat. Aber weil er so lieb ist und sich so freut, streichle ich ihn trotzdem.


