12.03.09 - Eingelebt

Die erste Woche "Atempause" in Guatemala liegt bereits hinter mir. Mit meiner Arbeit komme ich gut voran. Ich verbringe durchschnittlich 8-9 Stunden am Computer und konnte bereits viele neue Seiten online stellen, sowie die Fotoarchive erstellen. Leider gibt es mit der Web-Design Firma Probleme. Nick, jener Mitarbeiter der ninoVISTA programmiert hat, ist seit ein paar Wochen untergetaucht und nicht mehr erreichbar. So stehe ich mit meinen Fragen und Reparatur-Wünschen alleine da. Das kostet mich viel Zeit und ist sehr frustrierend. Aber so ist das nun mal – ich habe ja auch nicht erwartet, dass alles nur glatt laufen wird.
Und dazwischen kämpfe ich ein bisschen mit den neuen Lebensumständen. Zum Beispiel bei der Ernährung. Im Gegensatz zu dem unbedenklichen Wasser in Granada ist das Wasser hier ziemlich riskant. Da fängt man sich ganz schnell unangenehme Parasiten ein. Ich habe aber großen Appetit auf Salat.

Also kaufe ich mir eine Flasche Desinfektionsmittel mit dem man das Grünzeug reinigen kann. Nur blöd, dass ich kein Wort von dem verstehe, was in der Bedienungsanleitung steht. Auch Google kann mir nicht weiterhelfen. Mit dem Übersetzungsprogramm bekomme ich dann eine leise Ahnung wie es geht. Hoffentlich vergifte ich mich nicht mit diesem „Biocyde“ Zeug!


Ich gieße die Zeit hier. Es ist so wunderschön! Vor allem die Sonnenaufgänge sind unbeschreiblich.


Ich verbringe die meiste Zeit völlig isoliert. Ich bekomme auch nichts von dem mit, was in der Welt passiert. Die Wirtschaftskrise ist mir hier Gott sei dank völlig Schnuppe.


Wichtig ist nur, dass ich meine Musik mithabe – meinen I-Pod und einen kleinen Lautsprecher – ohne die wär´s wahrscheinlich ein bissl fad und einsam.

Nicaragua - The Country

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