18.03.09 - Strom BITTE!

Heute musste ich mich wieder einmal auf die lange Reise in den größten Ort am See – Panajachel - begeben. Ich brauche dringend Geld! Man sollte gar nicht glauben, wie schwierig es sein kann, in diesem Land an Bargeld zu gelangen. Selbst wenn das Konto voll ist. Das Problem ist vielmehr, dass die Geldautomaten in den umliegenden Orten meine Maestro Karte nicht akzeptieren. Auch mit Visa und Mastercard klappt es nicht. Ich habe alle Automaten im Umkreis von 30km bemüht, aber keiner spuckt die ersehnten Banknoten aus. Ich kenne nur eine einzige ATM Maschiene, die mir einmal Geld gegeben hat. Aber die ist eben so weit entfernt...und dann hat sie manchmal keinen Strom. So auch heute.
Nach einer Stunde Bootfahrt klappere ich sechs Banken ab, bis ich endlich nach Vorlage einer Kreditkarte $200.- Cash auf die Hand bekomme. Das ist das Tageslimit. Nicht viel, wenn man so weit weg wohnt! Und die Miete bezahlen soll.
Aber jetzt bin ich endlich wieder REICH und gehe natürlich gleich auf den Markt zum einkaufen: Salat, Karotten, Blumen (je 5Q) eine Ananas (10Q) Knolle Knoblauch (1Q), Brot (8Q), Bananenbrot (15Q)… usw. (Anm.: 10Q sind ca. 1,45 Euro)

Um 8:00h bin ich losgefahren. Um 13:30h zurückgekommen. Es gibt noch immer keinen Strom (mein Computerakku ist am Ende). Also was tun? Ich beschließe nach San Marcos zu gehen und mir eine Massage zu suchen. Im Flowerhouse, wo ich letzte Woche sehr gute Erfahrungen gemacht habe, klappt es leider nicht. Ausgebucht. Also probiere ich „Beatrice“. Ein Desaster! Details erspare ich Euch – nur soviel: Don`t go there!
Zurück in meinem Appartement zünde ich ein Kaminfeuer an (es ist frisch) und bereite ich mir einen leckeren Salat. Es gibt endlich auch wieder Strom – und jetzt mache ich mich an die Computerarbeit.

Nicaragua - The Country

Donations

Help this project!
Further information...